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Schneepilze Wädenswil vs. SIHC Thalwil 1 18. April 2005
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Bei idealen Bedingungen trafen der aktuelle Meister und der Finalist von 2003 aufeinander. Aus den meisten Begegnungen gingen die Schneepilze bisher als Sieger hervor. Auch die Finalserie 2003 entschieden sie klar zu ihren Gunsten. Die Stimmung im Team war gut und locker. Es herrschte eine fröhliche Atmosphäre und alle waren guter Dinge. Das Spiel begann aber mit der ernüchternden Kaltblütigkeit der Thalwiler. Nach knapp 5 Minuten und drei Torschüssen stand es bereits 0:2 und die Pilze mussten aus ihrem kollektiven Schlaf erwachen um den Rückstand wett zu machen. Obwohl dann klar überlegen, nutzten die Pilze die Chancen nicht wie gewünscht und spielten weitab von ihren Potential. Immerhin kamen sie zum verdienten Ausgleich bis zur Pause. Schon zu Beginn des Spiels standen die Thalwiler massiert in der eigenen Zone und schlugen den Ball öfters einfach weg, obwohl ein geregelter Spielaufbau durchaus mehr Sinn gemacht hätte. Auch im Mitteldrittel waren die Schneepilze die bessere Mannschaft, nur mit dem kämpferischen Einsatz klappte es nicht wunschgemäss. Man kann es schon fast Arroganz nennen, so wie sich die Pilze präsentierten. Doch es reichte zu einer lockeren 5:2 Führung und alles schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Das letzte Drittel begann so, wie das mittlere geendet hat, mit einem gemütlichen Spiel. Die Schneepilze wollten nicht mehr, die Thalwiler konnten nicht mehr. Doch aus dieser Lethargie heraus erzielten die Thalwiler völlig überraschend das 3:5 und kurz darauf sogar der Anschlusstreffer zum 4:5. Als dann die Schneepilze völlig unnötig eine berechtigte Strafe kassierten und die Thalwiler ein gutes Powerplay aufziehen konnten, musste man sich schon fast ein wenig Sorgen um den 14. Sieg in Folge machen. Doch die zuständige Unterzahlformation erledigte ihre Arbeit sehr gut und nach Ablauf der Strafe erzielten die Wädenswiler noch zwei schöne Tore zum haushoch verdienten 7:4 Sieg. Hauptsache die Serie der Ungeschlagenheit wurde verlängert und die zwei Punkte mitgenommen. Die Schneepilze zeigten insgesamt die schlechteste Teamleistung seit langer Zeit und trotzdem reichte es gegen einen vermeintlichen Mitfavoriten auf den Titel zu einem ungefährdeten Sieg. Sogar nach dem 0:2 Rückstand blieben die Pilze „cold as ice“ und waren sich siegessicher. Einzig nach dem Anschlusstreffer zum 4:5 und dem darauf folgenden Powerplay der Thalwiler kehrte für knapp zwei Minuten etwas Adrenalin in die Adern der Hausherren zurück. Für die Zuschauer tut es uns für dieses schreckliche Spiel leid, immerhin müssen sie keinen Eintritt berappen! Schneepilze: Tobler; Köchli, Gürber, Tremonte; Futscher, Streiff, Priester; Hutter, Schmutz, Adams |