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Schneepilze deklassieren Stars mit 7:1 Langnau Stars - Wädi / Samstag 2. April 2005-04-06
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Gemäss Spielplan wäre eigentlich das erste Heimspiel der Schneepilze in der Saison 2005 angesagt gewesen. Leider machte uns die Velobörse einen Strich durch die Rechnung. Weder die Stadt Wädenswil noch der avisierte Abwart fanden es nötig das erfolgreichste Team der Stadt Wädenswil in den letzten zehn Jahren zu informieren… Glücklicherweise erfuhr ein Spieler per Zufall dennoch von der Velobörse und das Spiel konnte am Freitagabend noch mit den Langnauern abgetauscht werden – Besten Dank für die Kooperation! Da Torhüter Tobler abwesend war, wollten die Schneepilze zuerst mit Alessandro Tremonte im Tor starten. Glücklicherweise hat der in Paris wohnhafte Patric Jäger leichte Entzugserscheinungen was das Hockeyspielen angeht, weshalb er kurzfristig einen Flug buchte, um sein Können unter Beweis zu stellen. Er stand das erste Mal seit dem letzten Finalspiel im Tor und kam gleich zu einem eigentlichen Shoutout. Wieso Shoutout? Die Schneepilze kassierten ja einen Gegentreffer… …hier beginnt die lange Story der auffälligsten Personen auf dem Platz – den Schiedsrichtern: Gleich zu Beginn des Spiels hob der Schiedsrichter seinen Arm, eine Strafe wurde angezeigt, die Schneepilze waren im Ballbesitz und sobald ein Langnauer den Ball kontrollierte, pfiff er ab. Alle dachten ein Langnauer müsse auf die Strafbank, zum Erstaunen aller musste aber ein Wädenswil raus. Während dieser Strafe agierte ein Spieler der in unterzahl spielenden Mannschaft, den wir an dieser Stelle nicht beim Namen nennen möchten, ein bisschen zu offensiv. Gleichzeitig waren die Langnauer am Wechseln und kurzfristig waren sie zu viert auf dem Platz, was vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde. Der Langnauer Spieler zog ab und der Ball traf Jäger mitten auf der Maske, der Pfiff des Schiris blieb aus und der Langnauer konnte nur noch einschieben. Natürlich beklagten sch die Wädenswiler bei den Unparteiischen, der auf die Regeln verwies, nach denen ein Schuss an die Maske je nach Ermessen abgepfiffen werden muss oder nicht. Dies stimmt soweit, nur muss man sich Fragen wie der Schuss an die Maske noch aussehen muss, damit er abgepfiffen wird….egal. Was alle noch nicht wussten – es war das letzte Tor der Stars an diesem Tag. Noch im gleichen Drittel konnten die Wädenswiler den Rückstand wettmachen. Zur Pause stand es 2:1 für die Pilze. Auch im Mitteldrittel standen die Unparteiischen im Mittelpunkt. Ein Spieler der Gastmannschaft konnte nur noch ins leere Tor einschieben, die Schiedsrichter wollten zuerst das Tor nicht geben. Glücklicherweise gibt es auch noch Leute die den Ball im Tor gesehen haben. Denn erst als der geschlagene Torhüter der Langnauer den Schiedsrichtern ausdrücklich erklärte, dass der Ball hinter der Linie war, gaben diese das Tor. Von der Fairness dieses Spielers könnten sich noch einige Spieler ein Vorbild nehmen! Zwischendurch möchte ich auch wieder ein paar Wörter zum den übrigen Akteuren verlieren: Sämtliche Wädenswiler Blöcke waren dem Gegner überlegen, die Stars wurden in ihrem eigenen Drittel schon früh unter Druck gesetzt, was zu zahlreichen Chancen für das Gastteam führte. Leider konnten diese nicht immer genutzt werden. Nach dem Mitteldrittel stand es 5:1 für Wädenswil. Im letzten Drittel wollten die Wädenswiler endlich ihre Chancen besser verwerten, was aber nicht wirklich gelang. Die Langnauer wehrten sich mit Händen und Füssen, dies häufig auch mit unerlaubten Mitteln wie Crosschecks in den Rücken. Dies war, wie es ausschaute, die Spezialität eines Langnauers. Als er für den x-ten Crosscheck immer noch nicht in die Kühlbox musste, rächten sich die Wädenswiler und der erwähnte Spieler durfte noch ein paar Schläge einstecken. Adams realisierte in einer Überzahlsituation noch das schönste Tor des Spiels zum 7:1 Endstand. Dieses Resultat gibt die Kräfteverhältnisse an diesem Tag aber keinesfalls wider, das Skore hätte viel höher zu gunsten der Wädenswiler ausfallen müssen. Wädenswil: Jäger; Tremonte (1), Gürber, Köchli; Adams (1), Lenherr M. (1), Schmutz; Hutter (1), Futscher (2), Streiff (1) |