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Souveräner Sieg als Hauptprobe für die Playoffs
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Der letzte Test vor den Playoffs stand an diesem herrlichen Herbsttag an und die Pilze wollten bezüglich Tordifferenz die Nummer 1 sein. Hierfür war ein Sieg mit mehr als sieben Tore Differenz gefordert im letzten Masterround Spiel. Mit dabei war wieder Lenherr, der nach seiner Krankheit mittun konnte. Weiterhin fehlen Adams (mind. 3 Wochen verletzt), Pulver (sollte in zwei Wochen wieder dabei sein) und Jäger (für unbestimmte Zeit im Ausland). Das erste Drittel begann mit gelungenen Kombinationen seitens der Schneepilze, welche aber meist endeten bevor ein Schuss aufs gegnerische Gehäuse abgegeben werden konnte. Echte Chancen waren dann doch Mangelware. Die Taktik ging defensiv sehr gut auf, die Thalwiler konnten nie wirklichen Druck auf das Wädenswiler Tor ausüben, denn ab der Mittellinie wurden sie attackiert und eng gedeckt. Nur in zwei Phasen während des Powerplays kamen die stocktechnisch gut spielenden Thalwiler zu wirklich gefährlichen Torschüssen, welche der Torhüter aber souverän parieren konnte. Das Drittel endete gerecht torlos. Das Mitteldrittel war – wie so oft – das beste der Schneepilze. Die Spielzüge gelangen auch hier wunderbar, mit dem Unterschied, dass man auch ins Tor traf. Manchmal war auch ein wenig Glück dabei, es war aber das Glück des Tüchtigen, denn Wädenswil tat eindeutig mehr fürs Spiel. Das Drittel endete mit dem klaren Resultat von 7:0 für die Platzhirsche. Das letzte Drittel stand unter dem Motto: „Für einmal einen Shoot-Out“. Sollte es tatsächlich möglich sein, kein Gegentor zu erhalten und dies noch im ominösen letzten Drittel? Die Anwort ist bekannt: Nein! Auch dieses Mal konnten die Schneepilze kein Shoot-Out feiern und brachten sich um eine vom Torhüter bezahlte Getränkerunde. Dass es doch noch zu einer Runde kam, verdankten sie Gürber, der heute, wie Futscher, ein Hattrick verbuchte. Das Schlussresultat lautete 11:1 für die Schneepilze, die am Schluss ein wenig zu offensiv agierten und auch unnötige Strafen auf sich nahmen (vier Zwei-Minuten-Strafen allein im letzten Drittel). Immerhin kassierten die Pilze kein Tor in Unterzahl, sondern erzielten so sogar das 10:1. Die Schneepilze haben die letzten drei Spiele gegen die drei Playoff Mitkonkurrenten allesamt gewonnen und weisen die beste Verteidigung und Tordifferenz (+81) aller Teams der ZIHL A auf. Das heisst, dass alle Gegner zu schlagen sind, sofern sich alle Pilze aufs Hockeyspielen konzentrieren und vollen Einsatz geben. Zu den härteren Gegnern sind sicher die Langnau Stars zu zählen, welche die erste Hürde für die Schneepilze auf dem Weg zur Titelverteidigung darstellen. Das erste Spiel der „Best of Five“ Serie findet am kommenden Wochenende 9./10. Oktober 2004 in der Heimarena Eidmatt statt. Wädi Schneepilze vs. SIHC Thalwil 11:1 (0:0;7:0;4:1) Wädi Schneepilze: Tobler; Müggler, Köchli (2 Tore), Gürber (3); Hutter, Streiff (2), Futscher (3); Lenherr, Schmutz (1)
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